Fred Wiegräfe(Solo, Duo, Trio)
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Feingeistiger Standard Jazz auf höchstem Niveau, dafür steht der Gitarrist Fred Wiegräfe schon seit einiger Zeit. Er ist ein Liebhaber ausgefuchst-wunderschöner Melodien und Harmonien, und er liebt die spontane Improvisation über alles. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, sind natürlich für einen Vollblutmusiker wie ihn nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille, denn auch seine Musik funktioniert zwischen den zwei Polen des Jazz, Spontaneität und Organisation, die sich in ihrem Spannungsfeld gleichzeitig anziehen und abstoßen.
"Wiegräfes Spiel mit den wie Perlen an einer Schnur aneinandergereihten Single Notes, den eingeworfenen Akkorden und Glissandis erinnert an den unvergessenen Wes Montgomery." Dem ist nichts hinzuzufügen.
Einen kongenialen Partner hat Fred mit Chris Lachotta gefunden. Der Kontrabassist ergänzt die Gitarre mal erdig groovend, mal zauberhaft-feinsinnig. Zum Trio werden die beiden durch den fabelhaften und ja auch international renommierten Drummer Bill Elgart, zu dessen Person wohl keinem Jazzfan etwas gesagt werden muss, kein Schlagzeuger im klassischen Sinn, sondern ein Musiker und Klangforscher. Und nach Bedarf kann die Besetzung auch noch mit Bläsern aufgestockt werden.
Der entspannte Wechsel zwischen üppigen Solos und Begleitung, die intimen Dialoge, die kurzweiligen musikalischen Zwiegespräche: Die Leichtigkeit dieser schwerelosen Kommunikation in der Band überträgt sich binnen kurzer Zeit auf den Zuhörer.
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