Bluesbreakers
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Die Bluesbreakers sind ein Urgestein der süddeutschen Musikszene. 1984 gegründet, spielen sie seither gitarrenbetonten Blues-Rock, der im weißen amerikanischen Blues seine Tradition hat. Hierbei entwickelt die Band eine Sound, der sich vom Gängigen abhebt. Power-Play fungiert als legitimes Mittel der künstlerischen Kreativität, wobei die Dynamik keinesfalls auf der Strecke bleibt. Neben modernem City-Blues gibt es aber auch Anlehnungen an traditionelle Stilrichtungen insbesondere dann, wenn Bandleader Martin Köhler durch sein uriges Bluesharp-Spiel spüren lässt, wo diese Musik letzlich wurzelt. Der eigenständige Charakter der Bluesbreakers wird vor allem bei den Eigenkompositionen der Band deutlich, die ungefähr die Hälfte des nach Bedarf über zwei Stunden langen Programms ausmachen. Darüberhinaus verstehen es die Jungs vorzüglich, Coverversionen völlig neu zu interpretieren und ihnen somit den ureigenen Stempel der Band aufzudrücken. Die Klammer bildet dabei nicht zuletzt eine schier unglaubliche Spielfreunde. Die Bluesbreakers können einerseits auf zahlreiche Liveauftritte bei Großveranstaltungen zurückblicken (u.a. im Vorprogramm mit Canned Heat, Ten Years After, Peter York) und verstehen es andererseits auch, das Publikum bei schweißtreibenden Club-Konzerten in ihren Bann zu ziehen.
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